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KIDS STRENGTHS - KIDS in the CONTEXT of MENTAL DISORDERS
Fachliche Bildung und Empowerment für LehrerInnen, ÄrztInnen und SozialarbeiterInnen
KIDS STRENGHTS fördert Resilienzprozesse bei Kindern und Jugendlichen im Kontext von psychisch verletzlichen Eltern.

Was verstehen wir unter "Resilienz" (psychischer Widerstandskraft)?

Widerstandsfähige Kinder entwickeln sich im Allgemeinen auch dann gut, wenn sie Risikofaktoren ausgesetzt sind, die gegen eine gute Entwicklung sprechen. Kinder erscheinen resilient, wenn sie:
  1. sich trotz hohem Risikostatus gut entwickeln,
  2. ihre Fähigkeiten trotz Stresseinwirkung gleichbleibend einsetzen können und
  3. sich nach Traumata erholen können. (Vgl. Masten et al. 1990)

Warum benutzen wir bevorzugt den Begriff "psychische Verletzlichkeit" ?
In unserer Arbeit mit Eltern verwenden wir diesen Begriff, da die Zuschreibung einer “psychischen Krankheit” von den Eltern als hohes Stigma erlebt wird und meist zu Angst, Wut und fehlender Zusammenarbeit führen kann. Der Begriff der "Verletzlichkeit" ist weniger stigmatisierend, wird von betroffenen Eltern leichter akzeptiert und ist für Kinder leichter verständlich: Auch Kinder verstehen, dass sie sich nicht so wohl fühlen und weniger belastbar sind, wenn sie sich z.B. körperlich verletzt haben.

Im Projekt KIDS STRENGTHS schließe der Begriff der „Verletzlichkeit“ (Pretis & Dimova 2004, 37f.) dabei Veränderungen und Einschränkungen im Denken, Fühlen und Verhalten ein, die in manchen Fällen auch diagnostische Kriterien einer psychischen Erkrankung erreichen. (Pretis & Dimova 2004, 37f.)

Literaturnachweis:
Kessler et al. (2005). Severity, and comorbidity of twelve-month DSM-IV disorders in the National Comorbidity Survey Replication (NCS-R). Archives of General Psychiatry; 62(6):617-27).
Küchenhoff, B. (2001). Kinder psychisch kranker Eltern. Psychiatrie, 2, 1-4.
Masten, A.S., Best, K.M., Garmezy, N. (1990). Resilience and development: Contributions from the study of children who overcome adversity. Development and Psychopathology, 2, 425-444.
Pretis M., Dimova, A. (2004). Frühförderung mit Kindern psychisch kranker Eltern. München: Reinhardt.
Ramchandani, Stein (2003). The impact of parental psychiatric disorder on children. Avoiding stigma, improving care. BMJ, 2; 327(7409): 242–243.
Zubin, J., Spring B. (1977). Vulnerability – A new view of schizophrenia. Journal of Abnormal Psychology, 86. No.2, 103-124.

Kontakt
Dr. Manfred Pretis
S.I.N.N Sozial INnovatives Netz
Lerchengasse 4c, A-8054 GRAZ
Phone/Fax: +43 316/251699
Mob: +43 699/12652070
http://www.sinn-evaluation.at
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Dieses Projekt wird weiters unterstützt durch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK). © 2009-2018 by KIDS STRENGTHS Project
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